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Trockenheit, Juckreiz und Veränderungen: Die richtige Hautpflege im Alter

Trockenheit, Juckreiz und Veränderungen: Die richtige Hautpflege im Alter

Ein Senior hat mit verschiedenen, für diesen Lebensabschnitt typischen Problemen seiner Haut zu kämpfen. Waren es in jungen Jahren vielleicht Pickel oder gar eine Akne, die zu einer Beeinträchtigung führten, sind es im fortgeschrittenen Lebensalter Hautprobleme anderer Art wie Trockenheit und Juckreiz. Pilzinfektionen und Ekzeme sowie ernste Erkrankungen in Form einer Gürtelrose oder Rosazea treten im Alter ebenfalls häufiger auf.

Die Haut ist das größte Organ des Menschen, verliert mit zunehmenden Jahren jedoch an Festigkeit und Elastizität. Durch einen Schwund des Fettgewebes wird die Haut nicht nur dünn und faltig, sondern auch trockener – womit ein alterstypischer Juckreiz einhergeht, für den es sogar einen medizinischen Fachausdruck gibt: Pruritus senilis. Da die Trockenheit die Widerstandsfähigkeit der Haut minimiert, steigt zudem das Infektionsrisiko.

Aus diesem Grunde ist die regelmäßige und richtige Hautpflege im Alter ausgesprochen wichtig. Dazu gehört insbesondere die Versorgung der Haut mit rückfettenden Cremes oder pflegenden Ölen direkt nach dem Bad, dem Duschvorgang oder dem Waschen im Rahmen der täglichen Körperhygiene. Zwischendurch ist mehrmaliges Eincremen von empfindlichen Hautpartien an Händen, Füßen, Ellenbogen oder Knien empfehlenswert.

 

Wunden stets sauber halten

Bei Wunden ist Hygiene das zweite wichtige Gebot, denn die Fähigkeit zur Wundheilung und Regeneration ist im Vergleich zur jungen Haut bereits erheblich eingeschränkt. Mit guter Hygiene lässt sich vermeiden, dass Bakterien den Wundbereich besiedeln und eine Entzündung verursachen. Auch Pilzsporen bietet die Haut bei ausreichend Hygiene und Pflege viel weniger Angriffsfläche.

Bade- oder Duschprozeduren sollten allerdings zügig vonstattengehen, darüber hinaus sollte das Wasser eher lauwarm sein, um die Haut nicht weiter austrocknen zu lassen. Alkalifreie Seifen oder Duschgels sind zum Waschen am besten geeignet. Bei der Trocknung der Haut wiederum ist zu heftiges „Rubbeln“ mit dem Handtuch möglichst zu vermeiden, da dies zu Irritationen und Hautreizungen führt.

Produkte mit hochwertigen pflanzlichen Ölen wie Sheabutter oder Sonnenblumenöl sind für die Pflege stets die erste Wahl. Diese Substanzen dringen nämlich tief in die Hautschichten ein und stärken die Schutzfunktion. Grundsätzlich bieten sich auch Baby-Pflegeprodukte für die Pflege der Altershaut an, da die Baby-Haut ähnlich dünn, trocken und anfällig ist.

TIPP: Achten Sie als pflegender Angehöriger auf Hautveränderungen – bei heftig geröteten Gesichtsstellen handelt es sich oft um eine beginnende Rosazea. Knotige Veränderungen oder Verhärtungen, meist ebenfalls im Gesicht, sind mitunter Anzeichen für die Entstehung von „weißem Hautkrebs“ (Basaliom). In beiden Fällen kann ein Facharzt helfen.

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